Rösser meiner Kindheit

Rösser meiner Kindheit

Wie fast alle jungen Mädchen bin ich schon von Kindesbeinen an total in Pferde vernarrt und konnte mich immer für alles was mit ihnen zu tun hatte begeistern. Die Pferde haben mich von klein auf geprägt - schon als ich 1 Jahr alt war machte ich die ersten Reitversuche auf dem Schaukelpferd. Nur ein paar Jahre später ging es auf einem Karusellpferdchen weiter und im Jarh 1986 durfte ich das erste mal im Tierpark Hellabrunn auf den Haflingern reiten, da hat mich das Pferdevirus zum leidwesen meiner Eltern gepackt. Später wollte ich überall reiten wo Pferde nur zu richen und zu sehen waren. So gingen meine reiterlichen Begegnungen auf der Münchner Wies´n, im Mallorca Urlaub  oder auf den Volksfesten weiter 

Es ist schon lange her, aber die Pferdezeitschrift "Wendy" , ich glaube Sie gibt es auch heute noch, habe ich als Kind immer mit Begeisterung gelesen. Als schließlich das Logo mit einem Friesen modernisiert wurde und ich eine Rasseportrait über die Imposanten Tiere gelesen habe, wollt ich mehr über die faszinierende Rasse erfahren und beann alles möglich über die schwarzen Perlen zu sammeln. 

Bei meinem ersten Besuch auf der Pferd International in München-Riem und der Zuchtschau des DFZ habe ich die königlichen, schwarzen Rösser das erste mal  live gesehen, in in ihren Bann gezogen und vom unheilbaren Frisen-Virus infiziert. Dieser ist bis heute geblieben und aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken. Schon damals wusste ich, dass ich mir irgendwann den Traum vom Friesen erfüllen werde, doch der Weg dahin war nicht immer leicht. 

 

Mein Friese - Rösser meiner Kindheit
Mein Friese - Rösser meiner Kindheit
Mein Friese - Rösser meiner Kindheit

Reiterlicher Werdegang und Reiterferien

Meine erste Reitstunde hatte ich mit 9 Jahren auf dem Westfahlen Wallach Anton am Reitclub Steinsee. Er war so groß - oder ich so klein, was ich aber noch weiß, dass er stolze 1,80 Meter Stockmaß hatte und für mich einfach rießig war. Beim Putzen hatte ich alle mühe überhaupt die Sattellage zu erreichen. Nach einigen Logenstunden war ich schon so sicher im Sattel dass sich meine Mutter entschlossen hatte mich in den Sommerferien für 1 Woche in die Reiterferien zu schicken.

 

Dort habe ich meinen Kontakt zu Pferden weiterhin ausgebaut und viel gelernt. Insgesammt war ich drei Jahre in Folge in den Sommerferien dort und habe ich immer wieder tolle Pferde reiten dürfen, Reitunterricht bekommen, schöne Ausritte ins Gelände gemacht. In dem kleinen Gestüt konnte ich zudem sehr viel von der Betreiberin über Hengste, Stuten und die Aufzucht von Fohlen lernen.

 

Mein erstes Pferd war die Appalooser Stute "Straciatella" auf der ich Reitunterricht und Sitzschulungen bekommen habe. Das zweite Pferd welches mir für die Zeit zugeteilt wurde war die Deutsche Reitpony Stute "Natascha" für´s Gelände. Da ich mich  2x die Woche für eine Cavaletti-Stunde eingetragen hatte wurde mir dann noch der Holsteiner Wallach "Geronimo" zugeteilt.  Zu meinem Stolz durfte ich damals sogar den Hengst "Baron" des Gestüts reiten, wenn auch nur im Schritt zum Abreiten nach dem Training, aber da war ich mächtig stolz und gleich 10 cm größer mit einem breiten Grinsen im Gesicht, denn diese Ehre bekamen nicht viele Mädchen. Er war mein absoluter Liebling und bei der Anmeldung für die nächsten Ferien habe ich gleich den Wunsch nach der gleichen Einteilung wieder gewählt - dieser wurde nach Möglichkeit auch immer berücksichtigt. 

Westfahle Wallach Anton
Appalooser Stute "Straciatella"
Dt. Reitpony Stute "Natascha"
Holsteiner Wallach "Gernonimo"
Holsteiner Hengst "Baron"

Da ich meiner Mutter immer wieder in den Ohren lag und wir uns kein eigenes Pferd leisten konnten machte sie mir den Vorschlag mich auf die Suche nach einem Pflegepferd zu machen. Gesagt getan - und so hatte ich dann mit 12 Jahren nicht nur ein Pflegepferd sondern sogar schon meine erste Reibeteiligung.

  • Die 21-Jährige Arabo-Haflinger Stute Namens Gaby. Mit Ihr habe ich viele schöne Ritte im Gelände erlebt und durch meine kontinuierliche liebevolle Pflege bekam ich schließlich am gleichen Stall ein weiteres Pferd angeboten als Gaby schließlich 1 Jahr später nicht mehr reitbar war.

  • Die Bayerische Warmblut Stute Orchidee war 9 Jahre alt und somit der ideale Einstieg für mich in die erste Dressurarbeit.

  • Auch um die Hanoverraner Stute Cinderella und ihr Fohlen Lagelie habe ich mich liebevoll gekümmert und mit ihnen Spaziergänge unternommen oder sie an der Longe bewegt. 

Nachdem der Stall irgendwann verkauft wurde und die neuen Eigentümer keine Einsteller mehr haben wollten suchten sich alle andere Einstellplätze für Ihre Pferde. Und so musste auch ich mich  nach einer neuen Reitbeteiligung umsehen, da ich aufgrund der Entfernung nicht an den neuen Stall mit gehen konnte.  So landete ich schließlich im Tierasyl Traxel, bei Ebersberg.


Wieder stand ich traurig ohne Pferd da. Allmälich hatte ich es satt micht immer wieder um ein Pferd zu kümmern, einen Bezug aufzubauen und es lieb zu gewinnen wenn es einem dann nach kurzer Zeit wieder weg genommen wird. Für mich war klar, ich möchte endlich ein eigenes Pferd und versuchte meine Mutter intensiv zu bearbeiten - leider ohne Erfolg, denn es fehlte einfach an den finanziellen Mitteln um ein entsprechend ausgebildetets Pferd zu kaufen und den Unterhalt dafür zu bestreiten, schließlich war ich noch Schülerin und meine Mutter mit zwei Kindern alleinerziehend. 

Mein Friese - Rösser meiner Kindheit

Dann kam ein Pferd namens Wanda...

Mein Seelenpferd

Die Freiberger-Frisen-Mix Stute Wanda war mein erstes eigenes Pferd, damals war ich 16 Jahre alt. Wir waren ein unschlagbares Team und haben uns blind verstanden. Für jeden einzelnen Tag mit Ihr bin ich dankbar, dass mir dieses Pferd so viele schöne Momente geschenkt und gelehrt hat mich oft selbst zu reflektieren. Ich glaube so ein Pferd bekommt man nur einmal im Leben, wenn überaupt. Die Geschichte von Wanda und mir könnt ihr auf folgender Seite nachlesen. 

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Zum ersten mal auf dem Rücken eines Friesen

Im Jahr 2001 durfte ich das erste mal in meinem Leben einen Friesen reiten. Da war ich 20 Jahre und damit ging für mich ein lang ersehnter Kindertraum in erfüllung. Der Friesenhengst "Herakles" gehörter einer damaligen Arbeitskollegin und sie hat mich eines Tages eingeladen mit Ihr und ihrem Spanier und dem Friesen einen Ausritt zu machen. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Harry hatte ca. 1,80 cm Stockmaß und eine schöne lange wallende Mähne. Seine Gänge waren einfach ein Traum und ich war wieder vom friesenvirus infiziert. Nach dem ausritt durfte ich mich noch in Ihre Turnierklamotten werfen und wir haben noch ein paar schöne Erinnerungsbilder für mich gemacht. 

 

Mein Friese - Rösser meiner Kindheit
Mein Friese - Rösser meiner Kindheit
Mein Friese - Rösser meiner Kindheit
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Sir Aramis

Der kleine Käpfer

Den Traum von eigenen Friesen habe ich nie aus den Augen verloren und mir im Jahr 2002 dieses kleine Hengsfohlen gekauft. Schon 6 Monate später habe ich den kleinen auf tragische Weise verloren. Gerne hätte ich mehr Zeit mit ihm verbracht, doch es ist mir verweht geblieben. Er wird für immer einen Platz in meinem Herzen haben und hat deshalb auch eine eigene Seite auf meiner Homepage bekommen. 

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Die liebe zu den Schwarzen Perlen...

Nachdem mich meine Stute Wanda verlassen hatte wollte ich eigentlich so schnell kein Pferd mehr. Doch schon sechs Wochen später merkte ich dass mir etwas entschiedentes fehlt - Ein Pferd.  Also machte ich mich auf die suche nach einem neuen Begleiter und schon kurze Zeit später konnte ich eine bezaubernde Schwarze Perle mein Eigen nennen.

Da stand er nun...
schwarz von Kopf bis Huf
mit einem sanften Wesen
und mein wahr gewordener Traum!

Mein Friese - Rösser meiner Kindheit

Marinus

Die schwarze Perle meines Herzens

Mein Friese, der Friesenwallach Marinus. 
Er hat mich 6 Jahre meines Lebens begleitet. Unsere gemeinsame Zeit war geprägt von vielen schönen, unvergesslichen Momenten, aber auch von viel Kummer, Leid und Tränen. Im Jahr 2016 trennten sich unsere Wege schweren Herzens. Doch das wichtigste  für mich ist , dass es ihm gut geht! Unsere gemeinsame Geschichte habe ich auf folgender Seite zusammengestellt. 

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Manchmal muss man sich verzaubern lassen...

.. und manchmal ist das Kleinste das Größte!

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Lancelot von Steinbach-Ries

Der kleine König

Die wensentliche Freude mit Pferden zusammen zu sein, bringt uns in Kontakt mit Anmut, Schönheit und Lebensenergie.  Wenn Ihr wissen wollt was ich damit meine, dann lest doch einfach unter der neuen Seite Lancelot weiter.. 

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